Menschen mit affektiven Störungen 1, inkl. LTT (Basisstufe)
Voraussetzungen und Begleitbedingungen
keine
Lehrinhalte
Medizinische Grundlagen: Psychopathologie uni- und bipolarer affektiver Störungen
Pflegerische Interventionen: Erkennen von und Umgang mit Suizidalität (Gesprächsführung, Assessments),
Fachpflege bei Veränderung des Antriebs und der Stimmung: Schlaf und Schlafstörungen
Kontextuelle Aspekte: sozialpsychiatrische Konzepte und Milieugestaltung
Spezielle Gefährdungen (Finanzen, Beziehungen)
Unterbringungsgesetz
Kommunikation in herausfordernden Situationen: Umgang mit Emotionen und Aggression, Konflikte,
interkulturelle Kommunikation, Kommunikation bei Suizidalität
Lernergebnisse
Die Studierenden
kennen die Psychopathologie uni- und bipolarer affektiver Störungen.
sind in der Lage, im beruflichen Alltag ihr Wissen über psychopathologische und psychosoziale
Zusammenhänge in die Pflege von Menschen mit affektiven Störungen zu integrieren.
besitzen die Kompetenz, Pflegeprobleme von Menschen mit affektiven Störungen zu erheben, geeignete
pflegerische Interventionen bei Veränderung des Antriebs und der Stimmung und bei Schlafstörungen zu
entwickeln, durchzuführen und diese zu evaluieren.
erkennen Ressourcen von Menschen mit affektiven Störungen.
wissen um sozialpsychiatrische Konzepte, integrieren diese in ihre Praxis und gestalten ein geeignetes
Stationsmilieu für Menschen mit affektiven Erkrankungen.
erkennen und reagieren adäquat auf spezielle Gefährdungen von Menschen mit affektiven Störungen (z. B.
Finanzen, Beziehungen).
sind in der Begegnung mit Menschen mit affektiven Störungen empathisch und geduldig.
sind fähig, den Alltag von Menschen mit affektiven Störungen sinnvoll zu strukturieren.
verfügen über Methoden und Assessmentinstrumente zur Erkennung von Suizidalität und können fachgerecht
(re)agieren.
kennen Methoden der Kommunikation in herausfordernden Situationen (Umgang mit Emotionen und
Aggression, Konflikte, interkulturelle Kommunikation) und wenden diese gezielt an.
können fachgerecht bei Suizidalität kommunizieren und wenden gezielt Kommunikationsmethoden an.
Geplante Lernaktivitäten und Lehrmethoden
Vortrag
Gruppenarbeiten
Fallbesprechungen
Training von Fertigkeiten der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege
Fallarbeit
Situationstraining
Simulierte Pflegesituationen
Simulierte Gesprächssituationen
Strukturierte Reflexionen
Rollenspiele
Prüfungsmethoden und Beurteilungskriterien
Kommissionelle Prüfung/Modulprüfung
Empfohlene Fachliteratur und andere Lernressourcen
Bronisch, Thomas (2014): Der Suizid. Ursachen, Warnsignale, Prävention. 6. Aufl. München: CH Beck.
Eink, Michael; Haltenhof, Horst (2016): Umgang mit suizidgefährdeten Menschen. 5. Aufl. Köln: Psychiatrie
Verlag.
Hax-Schoppenhorst, Thomas; Jünger, Stefan (2016): Das Depressions-Buch für Pflege- und
Gesundheitsberufe. Menschen mit Depressionen gekonnt pflegen und behandeln. Bern: Hogrefe.
Kozel, Bernd (2015): Professionelle Pflege bei Suizidalität. Köln: Psychiatrie Verlag.
Sauter, Dorothea; Abderhalden, Chris; Needham, Ian; Wolff, Stephan (2018): Lehrbuch Psychiatrische Pflege. 3.
Aufl. Wien: Hogrefe.
Schädle-Deininger, Hilde (2020): Grundlagen psychiatrischer Pflege. Basiswissen. 3. Aufl. Köln: Psychiatrie
Verlag.
Nächste Termine
Keine aktuellen Termine vorhanden!
| 1/2 | Lehrveranstaltung Schloss Hofen | Mi., 24.06.2026 | 08:45 Uhr | 16:15 Uhr | Schloss Hofen - Dorothea |
| 2/2 | Lehrveranstaltung Schloss Hofen | Mo., 29.06.2026 | 08:45 Uhr | 16:15 Uhr | Schloss Hofen - Veronika |
Kursdetails
| Code | WPA-PG9 BS III/03 |
| Version | 2025 - 1.0.0 |
| Credits / ECTS | 1 |
| Semester | 1 |
| Frequenz | Jedes Semester |